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Software-Lokalisierung Die Lokalisierung Ihrer Software umfasst mehrere Arbeitsschritte, die als Teile eines Ganzen betrachtet werden müssen. Ihre Software besteht ja aus verschiedenen Komponenten, die erst nach ihrer Zusammenfügung eine Einheit bilden:
Um ein professionelles Endprodukt zu schaffen, ist es absolut unabdingbar, dass die Übersetzung der einzelnen Komponenten in der o.g. Reihenfolge stattfindet. Es gibt einige Regeln, die möglichst zu beachten sind, um die einwandfreie Übersetzung Ihrer Software zu gewährleisten:
Überlassen Sie das Übersetzen dem professionellen Übersetzer Viele Verantwortliche meinen Kosten senken zu können, indem sie dem Übersetzer eine intern gefertigte Übersetzung vorlegen, die dann „nur schnell korrigiert werden muss“. Diese Vorgehensweise ist falsch! Unsere Erfahrung zeigt:
Lassen Sie die GUI als Erstes übersetzen Konsistenz kann nur gewährleistet werden, indem Sie die komplette Übersetzung einem Übersetzer überlassen. Er kann sich somit mit der Software und ihren Funktionen vertraut machen und Erfahrungswerte sammeln, die wiederum in die Übersetzung fließen. Die Übersetzung der GUI muss unbedingt fertig gestellt und freigegeben werden, bevor mit dem Übersetzen der Dokumentation begonnen wird. Das Endergebnis kann nur darunter leiden, wenn der Übersetzer sich ständig neu orientieren muss. Die GUI ist das wichtigste Element, da sich der Anwender mit ihr anfreunden und zurechtkommen muss. Dies geschieht nur, wenn er sich wie zuhause fühlt und die Befehle und Menüs auf Anhieb versteht. Eine Software, die ihren Benutzer andauernd zwingt Rätsel zu lösen, wird einfach nicht akzeptiert und schnell von der Festplatte gelöscht. oben Achten Sie auf die Reihenfolge der Übersetzung der Dokumentation Die Reihenfolge für die Übersetzung der gedruckten Dokumentation, der Hilfe-Dateien und der Online-Dokumentation ist prozessabhängig. In den meisten Fällen liegt das gedruckte Handbuch als letztes Element vor, da hier die Formatierung und das Einfügen der Screenshots zeitaufwändiger ist. Die Inhalte der Hilfe-Dateien und der Online-Dokumentation sind normalerweise weitgehend identisch; die gedruckte Dokumentation wird hiervon abgeleitet, eventuell enthält sie auch weiterführende Informationen. oben Vertrauen Sie auf eine kompetente Arbeitsweise Der professionelle Übersetzer arbeitet mit einem TM (oder Translation Memory)-Tool wie z.B. Trados oder Déjà Vu. Diese Arbeitsweise hat einige Vorteile:
Die Dokumentation muss die passenden Screenshots enthalten Die Übersetzung wird zu einem sehr zeitintensiven Unterfangen, wenn der Übersetzer immer wieder nachfragen muss, wie die Befehle oder Menüoptionen in der Endversion heißen werden, nur weil die zu übersetzenden Dateien immer noch die ursprünglichen Screenshots enthalten. Die Dokumentation - die Hilfe-Dateien, die Online-Hilfe sowie das gedruckte Handbuch - ist das zweitwichtigste Element der Übersetzung Ihrer Software und ist in vielen Fällen genauso wichtig wie die GUI. Besonders weniger erfahrene Anwender brauchen eine in ihrer Muttersprache verständlich und korrekt gefasste Version der ursprünglichen Dokumentation. oben Ebenso wichtig ist natürlich die Liesmich-Datei. Sie enthält die neuesten Informationen und Erkenntnisse, die der übrigen Dokumentation nicht hinzugefügt werden konnten. oben Der erste Eindruck zählt: Eine Software mit all ihren Komponenten mag ein hervorragendes Endprodukt sein, aber vor allem bei kommerzieller Software ist der erste Blick auf die Verpackung und die CD-Hülle oft entscheidend. Hier darf der Hersteller ebenso wenig nachlässig sein wie beim Produkt selbst. oben |
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